Die beiden Wassertürme von Hamm-Berge

wassertürme 

 


 

Die Wassertürme von Berge - mehr als nur ein Wahrzeichen!

Wenn man die Stadt Hamm mit dem Auto besucht, so ist  es fast unmöglich diese beiden Gebäude zu übersehen. Etwa 200 Meter unterhalb der Wassertürme befindet sich unser Schützenplatz. Als wir diesen bezogen, war es klar, dass dieser nur "Schützenplatz Unter den Wassertürmen" heißen konnte. Auch  in unserem Vereinswappen sind die beiden Berger Wasserspeicher abgebildet.  Es versteht sich von selbst, dass unsere Vereinszeitung "Wsserturm - Journal" heißt. Der Verein und das Dorf sind geprägt durch diese beiden Wassertürme.

 

Trinkwasser für Hamm

Obwohl die Lippe mitten durch unsere Stadt fließt, muß unser Hammer Trinkwasser von der Ruhr geholt werden. Die Ruhr gehört zu den saubersten Flüssen Europas, und das wirkt sich auch günstig auf unsere Wasserqualität bzw. erforderliche Aufbereitungverfahren aus. Unsere Wassergewinnung an der Ruhr ist der Natur abgeschaut. In acht offenen Sandfilterbecken wird das aus der Ruhr genommene Wasser versickert. Hierbei reinigt es sich durch Passagen der Sand- und Kiesschicht auf natürliche Weise. Das hierdurch angereicherte Grundwasser wird über Sickergalerien dem Untergrund entnommen.

 

alte Wassertürme Wassertürme

 

Vom Wasserwerk der Stadtwerke Hamm in Fröndenberg Warmen gelangt das Trinkwasser unterirdisch bis in unsere Lippestadt. Dazu wird es zunächst vom Ruhrtal aus zu den Wasserbehältern am Haarstrang auf eine Höhe von 220 m über NN (Normalnull) gepumpt. Diese Erdbehälter können insgesamt 22.000 m³ Wasser aufnehmen. Von der Haarstranghöhe fließt das Wasser im natürlichen Gefälle den beiden Wassertürmen mit 2000 und 3000 m³ Inhalt in Hamm - Berge zu. Diese beiden Wasserhochbehälter dienen zum Druckausgleich, von hier aus wird das Trinkwasser für Hamm verteilt. Eine letzte Hürde muß das Hammer Wasser für die Hochzone des Stadtteils Heessen überwinden. Mit Hilfe einer Druckerhöhungsanlage am Hardinghauser Knapp versorgt man auch Heessen problemlos mit Trinkwasser. An einem durchschnittlichen Tag sind es rund 40000 m³ Wasser, die unterirdisch auf die Reise nach Hamm geschickt werden:

( Dirk ) Qelle: Homepage Beisenkamp - Gymnasium

Wassertürme im Juni 2001